Gründungsort und Begräbnisstätte der Universität – das »Collegium Jenense«.

Die Wiederauferstehung eines Professors

Reportage gibt Einblicke in ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zum Collegium Jenense und seinen Rektorengräbern.
Gründungsort und Begräbnisstätte der Universität – das »Collegium Jenense«.
Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)

Ortolph Fomann der Jüngere starb 1640 und wurde in der Kollegienkirche im »Collegium Jenense« bestattet. Heute, fast 400 Jahre später, arbeitet ein interdisziplinäres Team daran, den Jenaer Professor der Geschichte, Poesie und Rechtswissenschaften virtuell wiederauferstehen zu lassen. Expertinnen und Experten befragen in einem großangelegten Projekt buchstäblich die Gebeine des Professors und anderer Zeitgenossen und rekonstruieren daraus den Alltag an der frühneuzeitlichen Universität. Hier gewähren sie Einblicke in ihre Werkstätten.​


Text: Stephan Laudien

Konzentration und eine ruhige Hand gehören zum Handwerkszeug von Gina Grond. Sie trägt Nitrilhandschuhe, eine FFP3-Maske und blickt durch eine große Lupe, die inmitten einer runden Lampe steckt. Behutsam bringt die Restauratorin mit einem feinen Pinsel Leim unter die Malschicht, legt dann mit einem Heizspachtel lose Farbschollen in ihre ursprüngliche Lage nieder.

Gina Grond arbeitet an einem hölzernen Kunstwerk, etwa so groß wie ein Neugeborenes. Doch das Kunstwerk vereint Geburt und Tod: »Putto mit Totenschädel«, so steht es auf dem zugehörigen Datenblatt. Das Schnitzwerk gehörte zum Epitaph für Ortolph Fomann den Älteren, Professor in Jena und zwischen 1595 und 1626 vier Mal Rektor der Universität. Fomann wurde am 23. Mai 1634 in der Kollegienkirche bestattet; ein reichverziertes Epitaph, von dem heute nur noch Fragmente erhalten sind, erinnerte die Nachwelt an sein Leben und Wirken.

Der Arbeitstisch von Gina Grond befindet sich in einer Werkstatt im Depot der Kustodie der Friedrich-Schiller-Universität: ein nüchterner Raum, weiße Wände, weiße Decke. »Das dient der besseren Farbwahrnehmung«, sagt Gina Grond. Die Restauratorin spricht mit Respekt über das Kunstwerk vor sich: »Da ist einerseits sein Alter, andererseits die Fragilität des Materials.« Ziel ihrer Arbeit ist es, das Kunstwerk zu erhalten, es zu konservieren. Die Materialien sollen möglichst reversibel eingesetzt werden und den ursprünglich verwendeten nahekommen. Das in Grundierung und Malschicht enthaltene Bindemittel hat durch Alterung stark abgebaut. Gina Grond benutzt daher einen Leim, der aus der Schwimmblase des Störs gewonnen wird, um die Grundierung und Malschicht wieder zu festigen. Dieser Leim ist besonders spannungsarm und eignet sich deshalb gut für solche Feinarbeiten. Nach der Festigung stehen weitere Untersuchungen zur Kunsttechnologie und eine Reinigung der Objektoberfläche an. Wichtig dabei: Die Restauratorin legt für jedes Objekt ein detailliertes Protokoll an. Darin wird der Zustand vor der Restaurierung penibel erfasst und die einzelnen Arbeiten und verwendeten Materialien notiert. So erhalten künftige Restauratoren Informationen für ihre Arbeit. »Wir sind da Teil einer Kette, wir sind nicht die Ersten, die mit dem Kunstwerk arbeiten und sicher nicht die Letzten«, sagt Gina Grond.

Auf dem Areal des Kollegienhofes wurden rund 500 Gräber gefunden

Die Fäden für das Kollegienhofprojekt laufen bei Dr. Enrico Paust zusammen. Der 35-jährige Archäologe ist Kustos der Sammlung Ur- und Frühgeschichte der Universität und für die Professorengräber in der Kollegienkirche zuständig. Zu dieser Sammlung gehört zahlreiches Fundmaterial aus der Kollegienkirche und dem Kollegienhof. Eine erste Ausgrabung innerhalb der Kirche habe es bereits 1936 gegeben, erzählt Enrico Paust. Als die Kollegienkirche zum Kriegsende durch Bomben zerstört wurde, sei der Platz beräumt worden, weitere Grabungen folgten. Die vorerst letzte gab es 2019. »Insgesamt wurden im Areal über 500 Gräber gefunden, in denen über 1 500 Personen bestattet worden waren«, sagt Enrico Paust, der die letzte Grabung geleitet hat. Vornehmlich seien es Gräber von adligen Studenten, Professoren und deren Familien. Zahlreich sind zudem die Grabbeigaben, die geborgen werden konnten, darunter wertvolle Kleidungsstücke wie Mäntel, Schuhe und Perücken.
Gleich neben der Arbeitsstätte von Enrico Paust am Löbdergraben arbeitet Ivonne Przemuß. Die Restauratorin widmet sich den Grabbeigaben, jenen Dingen, die den Verstorbenen auf die Reise ins Jenseits mitgegeben wurden.

Auf einem Tisch liegen u. a. ein Pinsel, der wohl als Rasier-, Wasch- oder Puderpinsel verwendet wurde, ein Holzkamm und ein aus feinem Spiraldraht gefertigtes, kranzförmiges Objekt. »Das ist eine Totenkrone«, sagt Ivonne Przemuß. Eine solche Krone wurde in der Neuzeit ursprünglich ledig Verstorbenen als Kopfschmuck mit ins Grab gegeben, überwiegend nicht Erwachsenen beiderlei Geschlechts. Die Krone symbolisierte ihre Vermählung mit dem Tod. Für die Restauratorin bedeutet die Krone eine Menge Arbeit. Falls möglich, wird die Metalloberfläche gereinigt, mit Pinseln, Skalpell und Pinzette. Ivonne Przemuß arbeitet am Mikroskop, die fragilen Stücke verlangen hohe Konzentration. Da es sich zumeist um Kompositobjekte handelt, Objekte aus verschiedenen Materialien (Metalle und Organik), müssen diese gut dokumentiert, kartiert und die unterschiedlichen Materialien bestimmt werden. Von goldbeschichteten Silberdrähten, silberbeschichteten Kupferdrähten, zu floralen Blüten und Blättern kunstvoll verarbeitet, bis hin zu echten Blüten oder Glasperlen kann alles verarbeitet worden sein. Es gehe darum, die Stücke exakt zu dokumentieren und wenn möglich zu konservieren, sagt Ivonne Przemuß.

Auf dem Arbeitstisch liegt auch ein metallener Gegenstand, der an ein überdimensioniertes Schmuckstück erinnert. Es handelt sich um ein sogenanntes Fontanellenblech, das an einem Lederriemen montiert ist, erklärt Ivonne Przemuß, um es beispielsweise an einem Oberarm anzulegen. Gefunden wurde es im Grab des Mediziners Johann Arnold Friderici, der 1672 verstarb. Zwei Jahre zuvor war er Rektor der Universität. »Dem Körper wurde eine Wunde zugefügt, meist ein Gegenstand eingelegt, so dass diese offen bleibt. Mit Hilfe eines solchen Bleches wurde die Wunde schließlich abgedeckt und schlechte Wundsäfte in der darunterliegenden Kompresse aufgefangen, die ebenfalls noch vorhanden ist«, so Przemuß. Was zunächst paradox klingt, erklärt sich durch die mittelalterliche Vorstellung der Vier-Säfte-Lehre. Demnach gebe es vier Körpersäfte, die miteinander in einem Gleichgewicht stehen sollten. Sei dieses Gleichgewicht gestört, müssten schlechte Säfte abgeleitet werden. Eine Methode dabei war der Aderlass. Bei dem Fontanellenblech Fridericis lässt sich erkennen, dass hier kein armer Herr bestattet wurde: das altertümliche Heilmittel ist aus Silber gefertigt.

Apropos Armut. Die dürfte für einen Professor in der Frühen Neuzeit kein Thema gewesen sein. »Die prächtigen Kleidungsstücke in den Gräbern zeigen, dass die Professoren im städtischen Habitus bestattet wurden«, sagt Kim Siebenhüner. Die Professorin für die Geschichte der Frühen Neuzeit verweist darauf, dass die Kleidung Statussymbol gewesen sei. Erhalten hat sich jedoch nur Material tierischen Ursprungs, etwa ein aufwendig gefertigtes Wams aus kostbarer Seide, das sich im Grab Fridericis befand. Die Geschichtswissenschaft könne dazu beitragen, jene Funde zu deuten und einzuordnen. »Wie wurde der Übergang vom Diesseits ins Jenseits gestaltet, das ist eine solche Frage«, sagt Kim Siebenhüner. Die Professoren hätten sich ja ebenso gut in Talar und Barett bestatten lassen können. Im Rahmen des Kollegienhofprojekts rücken zudem weitere Funde in den Fokus. So sind in dem Areal der einstigen Studentenburse Kruzifixe gefunden worden. Da stellt sich die Frage, wozu diese in der Sphäre einer protestantischen Universität gedient haben mochten. Sollten sie etwa Zeichen der Kontinuität altgläubiger Praktiken gewesen sein? Oder sind es Artefakte, die auf das einstige Dominikanerkloster im Areal verweisen?

Wertvolle Kleidungsstücke werden konserviert

Doch zurück zum Wams des Professors Friderici. Das wertvolle Kleidungsstück wird von Friederike Leibe bearbeitet. Die Textilrestauratorin arbeitet beim Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in Halle (Saale). Ihr Handwerkszeug ist ein Mikrosauger, eine Pumpe, an die drei Laborgläser angeschlossen sind. »Die Textilien aus den Gräbern sind von Schimmel befallen, auch Insektenreste und andere Verschmutzungen sind vorhanden«, sagt Friederike Leibe. Ziel ihrer Arbeit ist es, die Textilien zu reinigen, sie aufzufalten und sie einer wissenschaftlichen Bearbeitung überhaupt erst zugänglich zu machen. Ein weiterer Schritt in der Bearbeitung ist die langfristige Konservierung. Dabei sei der Zustand des Wamses ein Glücksfall, andere Funde bestehen aus Textilschnipseln in Briefmarkengröße. Viele zerfallen, sobald sie in die Hand genommen werden. Das Wams sei zur damaligen Zeit ein topmodisches Kleidungsstück gewesen, sagt Friederike Leibe. Die Seide dafür stamme vermutlich aus Italien oder Frankreich, möglicherweise wurde sie in Leipzig auf der Messe gehandelt. Ganze 43 Tage hat die Restauratorin bislang an dem Wams gearbeitet. Doch weitere Untersuchungen stehen noch aus. So könnte das Kleidungsstück in einem kräftigen Braun gefärbt gewesen sein, genaueres müsste eine Farbstoffanalyse klären. Die auffälligen Webkanten des Wamses könnten ein Hinweis sein, in welcher Gegend der Samt gefertigt wurde. Längst sind nicht alle Fragen beantwortet, die das Wams des Professors stellt.

Die toten Schädel erhalten ein neues Gesicht

Ortswechsel: Frankfurt/Main, Institut für Rechtsmedizin am Klinikum der Goe­the-Universität. Hier arbeitet Dr. Constanze Niess, die Frau, die Toten wieder ein Gesicht gibt. Die Gesichtsrekonstruktion ist gefragt, wenn menschliche Überreste gefunden wurden und es den Ermittlungsbehörden nicht gelingt, die Person zu identifizieren. Als Grundlage dient der menschliche Schädel. »Die Proportionen des Schädels sind sehr individuell, sie unterscheiden sich deutlich voneinander, genau wie die menschlichen Gesichter«, sagt Constanze Niess.

Stück für Stück wird dem Totenschädel sein Gesicht wiedergegeben.
Foto: Ivonne Przemuß
Mit Plastilin werden die Gesichtszüge schichtweise modelliert.
Foto: Constanze Niess
Das Ergebnis zeigt Ortolph Fomann den Jüngeren.
Foto: Constanze Niess

Um aus einem gefundenen Schädel das Gesicht zu rekonstruieren, setzt Constanze Niess zunächst Glasaugen in die Augenhöhlen ein und modelliert dann Schicht für Schicht das Gesicht neu. Als Material verwendet sie Plastilin, eine Knetmasse auf Ölbasis. Sie hat den Vorteil, nicht zu trocknen und zu reißen; der Nachteil ist, dass die Masse deshalb recht empfindlich bleibt. Das Weichgewebe ist zwischen einem halben und anderthalb Zentimeter dick. Jedoch komme es nicht auf den genauen Millimeter an, sagt Constanze Niess. »Es geht vor allem darum, die charakteristischen Grundzüge des Menschen herauszuarbeiten«, sagt die Rechtsmedizinerin. Werden dann Fotos der Rekonstruktion veröffentlicht, besteht die Chance, dass jemand den Toten wiedererkennt, der ihm einmal nahestand. Das können Arbeitskollegen sein, vielleicht Schulkameraden oder einstige Nachbarn.

Entwickelt hat diese Methode der russische Anthropologe und Bildhauer Michail Gerassimow (1907-1970). Er rekonstruierte die Gesichtszüge historischer Persönlichkeiten, etwa von Iwan dem Schrecklichen oder Friedrich Schiller. Forensiker in den USA entwickelten die Methode weiter, inzwischen gibt es weltweit etwa 100 Expertinnen und Experten, die sich mit der Gesichtsrekonstruktion befassen. Constanze Niess hat bereits das Antlitz mehrerer historischer Persönlichkeiten wiederhergestellt – zuletzt das Gesicht von Ortolph Fomann dem Jüngeren. Der Professor der Geschichte und Poesie verstarb am 6. Juni 1640 in Jena und wurde in der Kollegienkirche bestattet. Sein Gesicht wurde nicht auf dem Originalschädel modelliert, stattdessen erstellte Dr. Alexander Stößel vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte ein 3D-Modell des Schädels, der zuvor mittels CT-Scan aufgenommen worden war. Seine Kollegen Dr. Alexander Herbig und Dr. Wolfgang Haak steuerten Informationen über Gesundheitszustand, Augen- und Haarfarbe bei, gewonnen aus DNA-Proben aus einem Zahn des Toten. Findet sich beispielsweise DNA des Bakteriums Yersinia pestis in der Probe, kann mit ziemlicher Sicherheit davon ausgegangen werden, dass die Pest den Tod verursacht hat.

Constanze Niess nennt die Arbeit an Ortolph Fomann eine große Herausforderung. Hatte sie doch lediglich das Schädelmodell zur Verfügung. Ein Modell, bei dem seitliche Gesichtsteile ebenso wie der gesamte Hirnschädel fehlten. Sie freut sich, dass es dennoch gelungen ist, dem Professor wieder ein Gesicht zu geben: Es gleicht der Darstellung auf dem Bildnis, das Fomann als Professor der Salana zeigt. Lediglich die Nase sei auf dem Bildnis schmaler. Das kann jedoch durchaus der Freiheit des Künstlers geschuldet sein.

Hier, wie in allen anderen Teilbereichen des Projekts, kommen die schriftlichen Quellen zur Jenaer Universitätsgeschichte des 16. und 17. Jahrhunderts ins Spiel, die im Universitätsarchiv aufbewahrt werden. Sie machen deutlich, welches universitäre und wissenschaftliche Wirken von Fomann und anderen frühneuzeitlichen Professoren ausging, die uns durch Gesichtsrekonstruktion und Bildnisse nun so nahe rücken. Die Überlieferungen in der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek steuern weitere Aufschlüsse bei. Gerade die Kombination der grundlegenden archivalischen Quellen mit archäologischen Befunden, naturwissenschaftlich-medizinischen Untersuchungen, Restaurierung und Präsentation sei die Chance und Besonderheit des Projektes, sagt PD Dr. Stefan Gerber, der Leiter des Universitätsarchivs. Sein Vorgänger Prof. Dr. Joachim Bauer hatte das Projekt initiiert und die Forschungen zum Collegium Jenense über viele Jahre geleitet.

Ortolph Fomann der Jüngere hat nun wieder ein Gesicht. Doch längst noch nicht alle Fragen sind beantwortet, die wir Heutigen an den Professor und die anderen Toten im Kollegienhof richten. Das Projekt läuft weiter und verspricht noch viele spannende Erkenntnisse. Im Auftrag des MDR entsteht eine Dokumentarreihe über das Projekt, die durch die Thüringer Staatskanzlei gefördert wird. Deren erster Teil soll schon bald auf der Webpräsenz des Kollegienhofprojektes sichtbar sein. Zum Schluss, soviel ist klar, werden die Gebeine der Erde zurückgegeben.

Restauratorin Gina Grond konserviert Teile des Epitaphs, hier »Putto mit Totenschädel «, für Ortolph Fomann den Älteren. Wie sein Sohn, Ortolph Fomann der Jüngere, war er an der Universität Jena Professor (zwischen 1595 und 1626) und wurde im Kollegienhof bestattet.
Foto: Jens Meyer (Universität Jena)

Informationen zum Projekt

Das Projekt »Frühe Jenaer Universitätsgeschichte anhand des Kollegienquartiers und unter besonderer Berücksichtigung der Rektorengräber« begann 2018. Ziel ist es, das einmalige Ensemble um den Kollegienhof in all seinen Facetten zu zeigen und für Besucher erfahrbar zu machen, sowohl analog als auch digital. Initiiert wurde das Projekt von Prof. Dr. Joachim Bauer, dem langjährigen Leiter des Universitätsarchivs, und seinem Amtsnachfolger PD Dr. Stefan Gerber. Beteiligt sind neben den drei Antragstellern – Universitätsarchiv, Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte mit Prof. Dr. Peter Ettel und Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit mit Prof. Dr. Kim Siebenhüner – weitere universitäre Partner wie das Kunsthistorische Seminar und das Universitätsklinikum. Außeruniversitäre Partner sind u. a. das Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte, das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie und das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt. Maßgeblich finanziert wird das Projekt durch die Ernst-Abbe-Stiftung Jena. Ausgangspunkt des Projekts waren die 1998 verstärkten Forschungen zur Geschichte der Universität Jena in der Frühen Neuzeit im Vorfeld des Jubiläums der 1548 eröffneten »Hohen Schule«.

Video-Dokumentation zum Kollegienhof

Restauratorin Gina Grond konserviert das Epitaph »Johann Arnold Friderici«.
Foto: Jens Meyer (Universität Jena)